Montag, 8. Oktober 2012

Das Spiel mit dem Dreh

Mein JOY kam ja nur zu mir, weil die Vorbesitzerinnen nicht mit ihm zurechtkamen.

Wenn ich die Analogie zum Fahrradfahren lernen nehme, ist es ja auch nicht leicht, vom Laufrad aufs Fahrrad umzusteigen.
Ähnlich ist es mit dem Handspinnen:
Mein Delft war mein Laufrad: Beim Erwerb bekam ich eine kleine Einführung, um zu lernen.
Ich merkte mir genau, wo die Bremschraube stand, damit ich sie nicht verstelle!
Dass die Bremse eines der Instrumente ist, die die Spinnergebnisse beeinflusst, wusste ich lange nicht., So spielte ich höchstens mal mit meiner Trittgeschwindigkeit.
Der Übergang zum KIWI war dementsprechend schwer. Wofür hat es nur so viele Rillen? Und beim Kauf des Jumboflügels kamen weitere Schnurscheiben..
Ich blieb sehr lange auf einer Rille. Das ist dann so,als ob ich beim 5 Gang Fahrrad immer im ersten Gang fahren würde.
In meiner Spinngruppe war das auch nie Thema . In der Rückschau haben es die Spinnerinnen entweder nicht thematisiert oder wir sind alle im ersten Gang gefahren. Erst die große weite Spinnerwelt inform von überregionalen Treffen auf dem Spinnwebentag oder auch bei der Handspinngilde hat mich den Weg zur optimalen Ausnutzung  des jeweiligen Rades gelehrt. Da schaue man auf die Hände, wie sie die Faser verziehen, da höre man auf guter Hinweise, da halte man die Sinne auf!

Auch meine Lektüre der SPINN OFF die ich mir mit Übersetzung gönne, bringt immer wieder neue, gute Ideen hervor und bereichert mich stets.Und immer wieder bin ich dann Neuling, setze Unmengen von Wollen ein, um zu üben,zu  üben  und nochmal zu üben.
Für die Interessierten hier die Kurzzusammenfassung,( für eine Fehlerkorrektur bin ich offen)

Das Spiel mit dem Dreh auf dem einfädigen Spinnrad:

Die Drehung im Faden wird beeinflusst durch die Geschwindigkeit, mit der der Spinnflügel bewegt wird.
Geschwindigkeit entsteht durch
-den Tritt und/oder
die Wahl der Schnurscheibe und/oder
-die Einstellung der Bremse.

Mehr Dreh entsteht durch schneller treten, losere Bremse kleinere Schnurscheibe.

Damit ist zu spielen. Dünnere Garne brauchen mehr Dreh, der lange Auszug auch. Hast Du wenige Schnurrillen oder -scheiben, kannst du mit einem anderen Tritt Einfluss nehmen.

Das war es für heute. Da mein Fotoapparat auf Reisen ist, gibt es keine aktuellen Bilder. Das führt anscheinend zu Textflut bei mir...
Dafür gibt es den Hinweis auf ein Filmchen:Spinnen kann glücklich machen

LG Sabine


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