Donnerstag, 8. November 2012

apropos: Spinnwettbewerb

Wer hat den längsten Faden aus einer bestimmten Fasermenge gesponnen?
 In Haus Düsse im August waren 30g Michschaf zu verarbeiten, die Ergebnisse lagen zwischen 150 und 350 Metern.

Ich lies zur Teilnahme drängen, dabei mag ich diese Art des Spinnens gar nicht.

Das Handspinnen ist einer der wenigen Bereiche, wo Wettbewerb, der ja vergleichend und marktorientiert Leistung misst, meiner Meinung nach nicht hingehört.

Ich möchte nicht im Wettbewerb spinnen und werde mich nicht mehr zu einer Teilnahme überreden lassen. 

Ich will meine Sinne aufhalten 
für das, was sich da unter meinen Händen tut
- und auch für das ,was ich bei anderen dazulernen kann,-
 das passiert nicht beim Spinnwettbewerb,
wo ich die Fasern nicht aussuche, 
wo ich drei Stunden sinnlos vor mich hinspinne, -den Faden kann ich dann doch für nichts verwenden- 

schneller weiter höher, dünner länger

-natürlich bin ich auch dafür verführbar-
Ich will das aber nicht!

Siegen durch Platzierung und Spinnen passt für mich nicht zusammen; Siegen durch persönliche Weiterentwicklung, Selbstbeobachtung, reflektierendes Tun- ja gerne


LG Sabine
die am Samstag in Hummersen bei Ulrike spinnen wird.

1 Kommentar:

  1. Da gehe ich total mit dir einig. Viel Spass am Wochenende. :-)

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