Mittwoch, 9. Januar 2013

Navajozwirnen



 Ich habe Texel von Wollknoll  gefärbt.Die Faser hat mich mit ihrer Weichheit trotz 34 mic sehr überrascht. Das BiolandTexel meines Schäfers bekomme ich noch nicht  so hin. Nun ist beim gekauften Kammzug auch alles Kurze entfernt..


Seit ich in der Mikrowelle und nach Rezept von Breuer färbe, hatte ich immer viel zu viel Farbe in der Faser.
Sie hat noch beim Spinnen fürchterlich die Hände gefärbt.
 Nun habe ich auf einen Liter Wasser 1g Farbpulver von Ashford genommen, den Backofen- der nicht mehr zum Kochen verwendet wird- ein wenig heißer gestellt und die Verweildauer um 20 Minuten erhöht.
Eine wunderbar pastellige Farbmischung entstand, bis auf Rot blutete nix mehr aus.

Navajozwirnung bietet sich an, meine Ergebnisse damit haben mich jedoch nie richtig zufriedengestellt. 

Nach Judith Mackenzie (Spinning Basics: Is it a whorl or a pulley in SPIN OFF 2/2011) habe ich 2011 meine  Rillenscheibenwahl meiner Wahl der Auszugstechnik angepasst:


Den kurzen Auszug mit einer größeren Übersetzung  spinnen und mit einer kleineren zwirnen. Die Bildung der Struktur des Garns liegt hier beim Spinnprozess. = mehr Drehung beim Spinnen, weniger beim Zwirnen

Den langen Auszug mit einer kleineren Übersetzung spinnen und einer größeren zwirnen; die Struktur entsteht im Zwirnprozeß.= gute Drehung beim Spinnen noch mehr beim Zwirnen


 Für Navajogezwirnte Garne hat das aber nie so gut hingehauen. 
Es war immer ein zuviel Drehung drin! So habe ich es einfach mal anders herum probiert; Langer Auszug mit genug Dreh und wenig Einzug ( Ratio7,25) und beim Zwirnen mehr Einzug und genug Dreh aber mit der Rillenscheibe 5,5:1.

So gefällt es mir, aber ich kann es mir nicht erklären... Und wahrscheinlich verstünde ich auch keine:)

LG Sabine

Kommentare:

  1. Schöne Wolle mit tollen Farben
    LG Sheepy

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  2. Au fein, das sieht toll aus! Ob nun so oder anders gesponnen, nur das Ergebnis zählt und mir gefällt es!

    LG Kathrin

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