Montag, 15. April 2013

Kooperation

 Sabine schenkte mir das Effektgarn; ich spann schwarz dazu.

Beim Färben der Faser fiel mir auf, dass es sehr schwer für mich ist, die Faser richtig schwarz zu bekommen.
Als ich sie nach der Fixierung waschen wollte und aus dem Glas schon wieder eine Menge von Farbe auszuschütten drohte,
stellte ich das Gefäß mit Frabe und Faser einfach nochmal für 15 Minuten in die Mikrowelle:
Voila ein tiefes Schwarz war fixiert. Das Färbewasser war klar.
Die Nöppchen kommen gut zur Geltung, das Farbespiel lockt zu stetem Nachsehen. Die meiste Arbeit macht das Spinen und das Vernähen der Fäden.




Hier gab es die Inspiration für den Kranz. Die Faser- ein Geschenk- war nicht gut zu spinnen, zum Flechten reicht es dann aber doch. Die Nadeln stammen aus dem Fundus meiner Mutter. Sollten sie noch mal zum Einsatz kommen sollen, kann die Heißklebemasse einfach entfernt werden. Ich denke aber nicht, dass ich mit ihnen je stricken möchte, sie sind einfach zu sperrig.

An Babajeza wegen der Frage zum Nachschub: Die Wolle wasche ich selbst, werde aber nicht den ganzen Stapel nehmen. Mein Schäfer wird sie nicht los.  Eine Anfrage habe ich schon, das wird eine Arbeit, den Sack zu sortieren. Alles, was übrig bleibt, wird er verbrennen... Tja und die Decke ist mir schon überlassen. Sie muss nur eins: So gefüttert, dass er keinen Hautkontakt mit ihr hat, er verträgt sie nicht auf der Haut...

LG Sabine

1 Kommentar:

  1. Bei uns waren grad die Schafscherer im Nachbarort (am Sonntag, die armen haben so viel Arbeit, dass sechs Tage in der Woche nicht reichen). Da hab ich mich grad wieder gefragt, was mit der Wolle passiert. Zum Glück gibts ganz in der Nähe eine Stiftung, die Industriefilz und Isolationsmaterial aus Schafwolle herstellt, das man sich leisten kann. Aber eben, es ist ein Eingliederungsprojekt für Leute mit div. Problemen und deshalb unterstützt. Eine Supersache. Leider gibts viel mehr Wolle, als sie verarbeiten können .... Liebe Grüsse von mir.

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