Dienstag, 17. September 2013

In Vorbereitung...


 ...für das große Spinntreffen der Handspinngilde habe ich meinen Spulenständer getunt: Für den Zwirnkurs benötige ich die Möglichkeit, sechs Spulen abzurollen. Alte Stricknadeln finden eine neue Bestimmung.
 Ich  habe auch eine Bremse eingebaut, ob sie funktionieren wird? Mal sehen.




 Drei Spulen muss ich noch füllen, dann ist diese Vorbereitung abgeschlossen.



Ein weiteres Kreistuch ist entstanden. Bei meinen Versuchen, ein Sitzfell zu filzen, musste ich viele Handvoll Fasern wieder abzupfen, die hatten keine Verbindung gefunden. Dabei stellte sich heraus, dass das Material wunderweich ist. So habe ich es gleich versponnen. Leider ist davon nicht allzu viel mehr da.Im Dezember gibt es jedoch Nachschub.


In meinem Vorrat lagert auch noch kardiertes Milchschaf aus dem letzten Jahr,das habe ich auch noch mal vorgeholt. 
Bislang hatte ich große Schwierigkeiten, dieses zu verspinnen, am Sonntag jedoch flutschte es auf n mal.So bin ich nun im Back-To-The-Roots-Modus,will heißen, wie am Beginn meines Spinnerdaseins verspinne ich heimische, selbst gewaschene Faser, nur dass ich heute viel mehr mit den Übersetzungen experimentiere. Davon ein anderes Mal mehr.

LG Sabine

Kommentare:

  1. Liebe Sabine, irgendwie hat Rohwolle ihren eigenen Charme. Auch wenn ich hin und wieder gekaufte bunte Kammzüge verarbeite, so lande ich immer wieder bei den Naturfarben und der eher robusteren einheimischen Wolle. Das ist für mich wie ein "nach Hause kommen".

    LG von Juliane

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Juliane, das kommt wie die Hormone zur Zeit in Wellen. eben habe ich alles doch kardiert und da ist mir doch uralte Bergschafwolle ins Auge gefallen...
      Mein Schäfer freut sich immer sehr, wenn ich seine Wolle nehme.
      LG Sabine

      Löschen